OMGWTFUCK-TV-Tipp: Sandra goes Shopping Queen!

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Leute, ihr kennt diese Momente im Leben, wenn Freunde dir sagen, dass sie heiraten wollen oder schwanger sind. Ähnlich aufregend verhält es sich, wenn dir deine liebsten Menschen verkünden, dass sie bald über den Bildschirm flimmern werden. Unglaublich, aber wahr: Sandra goes Shopping Queen. Ab Montag. 15 Uhr. Auf Vox. Einschalten!

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Für Sandra ist das Motto Horror. (Screenshot / Vox.de)

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Spaß ohne Ende oder doch Zickenkrieg? Sandra (rechts) und die anderen Kandidatinnen aus Stuttgart.

Wie alles begann:

Tanzpädagogin, Mode-Bloggerin und eben auch meine Freundin Sandra Wurster (ihren tollen Blog “UGLY BUT SEXY” habe ich euch im Februar vorgestellt) berichtete mir also vor geraumer Zeit, dass sie sich bei der Sendung Shopping Queen beworben habe – und das bereits zum dritten Mal in Folge. Mega überrascht war ich eigentlich nicht, schließlich ist Sandra ein echtes – wie Guido jetzt sagen würde – Modemädchen. Nur die Absagen hatten mich irritiert. Schade, dachte ich, sie hätte es schon verdient, mal dabei zu sein. Keine andere Frau in meinem Umfeld verbinde ich so sehr mit Mode wie sie. Sandra lebt ihren (ganz eigenen!) Stil nicht nur mit jeder Faser ihrer Kleidung, sondern auch mit jeder Faser ihres Körpers. Sandra und Mode gehören zusammen. Schluss. Punkt. Aus.

Generell finde ich Shopping ziemlich cool. Immer wenn ich traurig bin, gebe ich Geld für Klamotten aus und bin für einen kurzen Moment glücklich…Mode spielt einfach eine wichtige Rolle in meinem Leben, ich mag es, mich selbst zu inszenieren und ich dachte immer, ich muss zu Shopping Queen, vor allem weil ich oft auf meinen Kleidungsstil angesprochen werde.

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Wie es der Zufall dann eben doch so wollte, fiel eine Kandidatin kurzfristig aus und Sandra konnte mitmachen.

Alle guten Dinge sind Vier. Ich wusste die ganze Zeit, meine Reise bei Shopping Queen ist noch nicht vorbei.

Damit war aber noch lange nicht alles super easy Friede, Freude, Eierkuchen. Sandra, die selbstständig tätig ist, musste sich schnell eine Vertretung organisieren und auch das Finden der passenden Shopping-Begleitung war nicht gerade leicht. Doch mit Mama Eva würde schon alles schief gehen, dachte sich Sandra. Witzig war es garantiert – wir sind gespannt.

Die wahre Ernüchterung kam aber erst, als ich Läden nennen musste, wo ich einkaufen möchte. Plötzlich habe ich gemerkt, dass mein Kleidungsstil ja eigentlich aus ganz verschiedenen Facetten besteht. Da ist ein bisschen Flohmarkt dabei, genauso wie Vintage von Mama und jede Menge Internet-Teile zum Beispiel von Asos. Es war also ziemlich schwierig, auf Anhieb coole Läden zu nennen, vor allem weil ich finde, dass Stuttgart noch nicht offen genug für “anders” bzw. für “alternativ” ist.

Sandra bekam jedoch tatkräftige Unterstützung von ihren Schülerinnen und Freunden (wie mir) und so wuchs die Liste an Läden dann doch recht schnell an. Nur die Angst vor dem Motto blieb.

Mir ist erst kurz vor Drehbeginn bewusst geworden, dass wir ja Sommer haben und ich vielleicht meine Beine zeigen muss, die ich gar nicht mag. Was wäre gewesen, wenn Guido gewollt hätte, dass wir viel Bein zeigen. Oh Gott, das wäre für mich ein echter Alptraum gewesen.

Und es kam, wie es kommen musste – gut, vielleicht nicht ganz so schlimm wie das Thema Bein – aber trotzdem ist das Motto eher so naja: Espadrilles! Für Sandra war es Horror, wie sie selbst sagt. Schon allein weil ihre Füße ständig gefilmt wurden.

Was sonst so passiert ist, wie sich die Kandidatinnen miteinander verstanden haben und wie Sandra letztendlich abgeschnitten hat, erfahrt ihr ab Montag auf Vox.

Hier schon mal ein paar Eindrücke vom Dreh:

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Bilder via Sandra Wurster