Leben vom Kleben: Die Klebebande aus Berlin

1781988_992623104096632_2003732527933470864_n

OK, wir geben es zu: Von diesen Jungs lassen wir uns gerne Eine(s) kleben. Die Rede ist hier von Kunstwerken und nicht von Ohrfeigen – nur damit das klar ist. Denn die gebürtigen Berliner Künstler, Kolja a.k.a. NkoBu, BeezeBoe a.k.a. Bruno und Bodo sind nicht nur eines der ersten deutschen Tape Art Kolletive – Die Klebebande – nein, Freunde, die haben es auch noch richtig drauf.

10257233_847020751990202_7166194479268328579_n

Die außergewöhnlich coolen Installationen der „Bande“ und der zunehmende Hype des Klebens öffnet den Jungs jetzt schon eine ganze Weile Tore zu Kunstfestivals, Ausstellungen und Corporate Events – auch international geht’s ganz schön ab.

Für das Kollektiv sei dabei vor allem die Auseinandersetzung mit dem Material ein entscheidender Prozess ihrer noch sehr jungen Kunstform, sagen sie. Innerhalb von zwei Jahren wurden mehr als 40 Installation angefertigt und das zum Teil auf bis zu 50 Meter hohen Wänden. Dabei würden immer wieder neue Kombinationen mit UV-Licht (Neon Tape), Videprojektionen (sogenanntes Tape Mapping) und 3D-Installationen oder auch eine Zusammenarbeit mit Performance Künstlern (BellaBerlin) entstehen, was die Werke sehr bereichere, so die Bande. “Aus jeder Installation geht eine Vielzahl neuer Inspirationen hervor und die Anwendungsbereiche für die Kunst mit dem Klebeband wachsen unaufhaltsam.”

1890987_807246289300982_1273417610_n

10446479_905863092772634_35828794856618622_n

Die Motivwahl und Konzeption der Bandenbilder ist nicht nur vielfältig, sondern auch angepasst an bzw. beeinflusst von den Räumlichkeiten und Beschaffenheiten der Installationsorte (Adidas-Staore, Nike-Event). Teilweise wurden z.B. Teile der Altstadt von Lausanne (Festival de la Cité 2013) mit großformatigen, abstrakten Motiven wie auch Unterwasserwelten gestaltet, die in der Nacht durch eine UV Schwarzlicht Installation zum Leben erweckt werden.

Hier ein paar Beispiele:

10361581_997278626964413_3287081551016624028_n

10636185_994271347265141_8877822239892718619_n

1013646_995358613823081_6198093337628717955_n

10541957_953650901327186_3127868998409599627_n

10500339_987460261279583_4237293408748678662_n

10384472_888843747807902_5867004471756865014_n-1

10500339_987460261279583_4237293408748678662_n

 

10703810_957618204263789_6143956747868037435_n

Auch Clubräume (Berlin, Stockholm, Amsterdam) oder Bühnenbilder wurden bereits gestaltet und hinterlassen ein beeindruckendes Farbenspiel mit einzigartigen Kontrasten und einer handgearbeiteten Genauigkeit, wie sie nur mit Klebeband erzeugt werden kann.

1393475_736939979664947_786119524_n

1385859_736939819664963_714820351_n

1385072_736939849664960_840438645_n

via facebook/klebebande 

 

2 Comments

  • neckar-spree sagt:

    Liebe Tanne,

    ich bin ein Fan von Tape Art und finde es klasse, dass diese Kunstrichtung immer mehr Anerkennung findet.
    Wer sich auch für diesen Kunststil begeistert, für den habe ich hier eine Auflistung meiner absoluten Lieblingskünstler der Tape Art Szene. Sie prägen und inspirieren diese Kunstform ungemein!

    Tape Over http://tapeover.berlin/
    Buff Diss http://buffdiss.com/
    Aakash Nihalani http://www.aakashnihalani.com/
    Mark Khaisman http://www.khaismanstudio.com/

    Viel Vergnügen :)

    • tanne tanne sagt:

      Vielen Dank liebe Marlene, ich werde mir die Links gleich mal ganz genau anschauen! Ich freue mich, dass es außer mir noch weitere Tape-Art-Fans gibt – ein Ansporn, in naher Zukunft mal wieder einen Artikel drüber zu schreiben!
      Herzliche Grüße von der Tanne

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>