I’m going Tinder

Tinder 4 neu

Kann man innerhalb von 24 Stunden App-abhängig werden? Man kann. Ich gehe mal mit bestem Negativ-Beispiel voran und gestehe hiermit meine “Tinder-Addiction”.

Eigentlich hasse ich Dating-Portale. Erst recht, wenn man erst mal mega aufwendig irgendwelche Fotos aussuchen und hochladen muss, dann seinen halben Lebenslauf von Beginn der Grundschule bis heute wiederkaut – damit auch ja das Profil vollständig wird – und wenn man sich die ganze Mühe gemacht hat, wird man vollgebombt mit lauter Emails von nervigen Menschen und Typen, die einfach häs… einfach nicht mein Typ sind. (sorry, ist doch wahr)

Umso besser, dass ich – auch wenn ich nach nur 24 Stunden schon unter Entzugserscheinungen leide – eine Alternative entdeckt habe: „Tinder”. Ist eine Dating-App, die Anfang/Mitte Dezember gelauncht worden ist. Ich habe mich zwei Monate lang erfolgreich dagegen gewehrt sie runter zu laden obwohl sie umsonst ist. Einfach, weil ich mir gedacht habe: Komm, was soll die schon tolles können, was die anderen nicht können? Ganz einfach: Ihr bekommt einfach nur Post von Typen auf die Ihr steht!

Wie das geht? Ihr loggt Euch über Facebook ein (damit wäre die Foto-Auswahl auch schon mal automatisiert) und bekommt dann einfach nur Fotos von Jungs mit Namen und Alter präsentiert. Swiped Ihr das Foto nach links, heißt das „Nein danke“. Swiped Ihr nach rechts „Oooh jaa“. Alle Typen, die ihr gut findet, bekommen dann automatisch Euer Foto irgendwo unter ihren Fotostapel gemischt. Liken sie Euch zurück, ist das ein “Match” und Ihr könnt ab dem Moment Nachrichten austauschen. Und damit ihr jetzt nicht denkt: “Die spinnt doch völlig, die Alte!” hab ich Donna als Labor-Tierchen auch gleich infiziert…meine Liebe, leg los!

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Alright, ich fange am besten ganz von vorne an. Es begann an einem wunderschönen Sonntagabend während eines Skype-Telefonats mit Claudi. Girls Gossip pur. Irgendwann, mittendrin, total aus dem Kontext heraus – kommt die Frage der Fragen: “Sag mal, bist Du eigentlich noch Single?” Ich bin etwas irritiert. “Jaaaa?! Wie kommst Du jetzt darauf?!? Und dann erfahre ich von “Tinder” – DER App, die momentan in London das absolutes Must-Have ist und mein Leben verändern sollte.

Irgendwann überwiegt die Neugierde dann doch, unabhängig vom Single-Dasein oder nicht, und mit Claudi als Instructor über Skype geht es step by step an die App ran. Es ist nur alles so anders! Warum? Ich will nicht meine Email angeben und nein, auch sonst nicht noch mehr von mir preisgeben. “Nein, das muss eine andere App sein!” Und so ist es. Eine ähnliche App nennt sich wohl bewusst Tender. WTF

Mit der App “Tinder” dagegen bin ich über Facebook-Login direkt mittendrin statt nur dabei. Und es kann losgehen. Das erste Bild erscheint, das zweite, das dritte, irgendwann der erste “Like” mit direktem “Match”. Zu dem Zeitpunkt bin ich bereits lange infiziert. Und ich zappe weiter Profilbilder durch bis irgendwann, Matches später nach über zwei Stunden die Message kommt: Keine neuen Leute in Deiner Nähe”. Das beendet das Ganze erstmal. Zumindest vorerst. Denn am nächsten Tag hab ich direkt meine neue Mitbewohnerin Inga damit angesteckt znd es geht gerade so weiter wie es bei mir angefangen hat.

 

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